Die beste Art, sein Publikum zu ermorden

Die meisten Arten, sein Publikum zu ermorden, klingen ja nicht besonders toll. Zum Beispiel:

Ich lasse das Publikum verhungern!
Ich schneide dem Publikum die Kehle durch!
Ich will das Publikum erwürgen!
Ich mache das Publikum einen Kopf kürzer!
Ich schieße das Publikum tot!
Das Publikum soll hängen!
Das Publikum soll lebendig eingemauert werden!
Ich steche das Publikum ab!
Das Publikum soll an meinen Tönen ersticken!

Eine Art aber, sein Publikum zu ermorgen, klingt richtig gut – und wer glaubt, dass ich damit keine knallharte ästhetische Ansage mache, irrt:

Das Publikum soll in meinen Klängen ertrinken!

Ähnliche Beiträge

  • Ab heute bin ich älter als Schubert je wurde12. Juni 2015 Ab heute bin ich älter als Schubert je wurde Zwischen dem 31. Januar 1797 und dem 19. November 1828 liegen 11614 Tage. Zwischen meinem Geburtstag und dem heutigen Tag liegen 11615 Tage. Das bedeutet: Am heutigen wunderschönen, […]
  • Profunde ästhetische Analyse der US-amerikanischen Vorwahlen3. Februar 2016 Profunde ästhetische Analyse der US-amerikanischen Vorwahlen Jetzt habe ich viele, viele Analysen gelesen, warum dieser oder jener Bewerber in Iowa von diesem oder jenem Wähler diese und jene Stimme bekommen hat, aber ist eigentlich irgendwem mal […]
  • Grextrem-Wortspeeling!13. Juli 2015 Grextrem-Wortspeeling! Nachdem der Grexit - von einem Grexident oder Grexitus ganz zu schweigen! - erfolgreich abgewendet wurde und Donald Tusk heute freudig das agreekment verkündet hat, gebe ich grexklusiv die […]
  • Yachten und Formen7. Februar 2016 Yachten und Formen Die Kanonisierung von Neuer Musik erkennt man spätestens daran, dass ihre Titel ins Wortspiel-Reservoir der Werbeindustrie eingehen! Strawinsky hat es also jetzt geschafft (s. rechts). […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.