Countdown für Schwelbrand

Johannes Pennetzdorfer bei Schwelbrand 0 (2011)

Johannes Pennetzdorfer bei Schwelbrand Zero (2011)

Sooooooo: Heute abend ist es soweit: Schwelbrand 2 mit zwei Uraufführungen von Filip Caranica und mir kommt um 19:30 Uhr in den Berliner Sophiensaelen auf die Bühne!

Inzwischen habe ich (fast) alle Stücke des Konzerts gehört und kann sagen: es wird großartig! Mit dem Streichtrio aus Grégoire Simon, Johannes Pennetzdorfer und Michael Rauter habe ich gestern geprobt – und war in der absolut seltenen Situation, als Komponist zur Probe dazuzukommen und nach dem ersten Durchlauf sagen zu können: „Super!!! Ah, nur ein paar kleine Details noch…“

Mit meinem neuen Stück werden wir morgen nachmittag zum ersten Mal im Saal sein – dann hupft der Aff ins Wasser, ob wir aus dem tollen Spiel der Musiker auch einen ebensolchen Sound machen können. Die Koordination von Instrumenten, Verstärkung, Verzerrung und Zuspielung ist nicht ganz ohne – vor allem, weil sich Lautstärken und musikalisches Material extrem schnell ändern. Na, wir werden das schon hinkriegen!

Filips neues Stück habe ich noch nicht live gehört, höre aber von ihm, dass das Probenergebnis seine Erwartungen weit übertrifft. Und wenn ein Komponist schonmal so etwas sagt! Das Stück ist jedenfalls eine tolle Nummer, von den Noten her kenn ichs ja schon.

Und die Klassiker, die Bratschenstücke von Morton Feldman und George Benjamin, habe ich heute abend im exclusiven Privatkonzert gehört: auch wenn beide Komponisten ästhetisch ein paar Ecken weg von mir sind, fand ich die atmosphärische (Feldman) bzw. musikantisch-energische (Benjamin) Interpretation der Kompositionen außerordentlich beeindruckend.

Also Leute: Nichts wie hin!! Es wird ein toller Abend!!!!!!

(und jetzt mal Schluss mit den Superlativen……..)

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