Der Blutfleck von Charlottenburg

Sechs Tage nach der Tat ist der Blutfleck immer noch zu sehen

Der Blutfleck fünf Tage nach der Tat

Was sind das für Zustände! Berlin gleicht Chicago. Quer über die Bismarckstraße zieht sich ein riesiger Blutfleck. Hier wurde letzte Woche der Mafioso Mesut T. weggebombt. Und die BSR will den Blutfleck nicht beseitigen: „Wir haben niemandem, dem wir die Rechnung stellen könnten!“ – Ein solcher Fall sei weder im Codex Fridericianus noch in der Preußischen Städteordnung vorgesehen, erklärt BSR-Chefin Tanja Wielgoß.

Frauke Petry (NPD) will dieses Argument nicht gelten lassen: „Damals am Landwehrkanal, als wir unser Land gegen Rosa Luxemburg verteidigt haben, wurde der Dreck viel schneller weggemacht!“

Die Verhandlungen mit der Türkei über die Rücknahme des Bluts kommen unterdessen nur schleppend voran. Recep Tayyip Erdoğan ist strikt dagegen: „Wir ertrinken eh schon im Blut, denken Sie an die ganzen niedergemetzelten Kurden!“

Außenminister Steinmeier zeigte sich am Montag dennoch zuversichtlich, eine Kontingentlösung (zwei Hektoliter / Tag) aushandeln zu können. Als Gegenleistung stellte er Erdoğan 3 Mio. Euro für seinen neuen Präsidentenpalast in Aussicht. Erdoğans Sprecher Ibrahim Kalin zeigte sich erfreut: „Na, wenn das so ist, darf uns die BSR gerne die Rechnung für die Nassreinigung schicken!“

Auch Horst Seehofer ist zufrieden: „Hauptsache, es geht nicht wieder zu Lasten des bayerischen Steuerzahlers!“

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